Inklusion durch Leichte Sprache

In der FAZ findet ihr aktuell einen interessanten Artikel über die Leichte Sprache als vorantreibender Faktor der Inklusion. Leichte Sprache meint die Verwendung der deutschen Sprache auf A1 und A2-Niveau des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen mit Begriffen, die den Lesern und Leserinnen aus ihrer Umwelt bekannt sind, und solchen, die Bilder erzeugen. 

In Deutschland lebten gemäß einer Studie der Universität Hamburg (https://www.uni-hamburg.de/newsletter/archiv/Maerz-2011-Nr-24/Studie-14-Prozent-von-funktionalem-Analphabetismus-betroffen.html) im Jahr 2010 etwa 7,5 Millionen funktionale Analphabeten. Weitere 13 Millionen Menschen können Texte nur langsam und fehlerhaft lesen und schreiben. Dem wollen nicht nur die Regierung, sondern auch Firmen entgegen kommen, wie die FAZ hier http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/leichte-sprache-fuer-funktionale-analphabeten-13934737.html berichtet.

Mit der Verwendung der Leichten Sprache sehen wir nicht nur funktionalen Analphabeten geholfen, sondern auch den Deutschlernenden.Deutsch muss nicht immer unnötig kompliziert sein. Gerade das simple Ausdrücken von Sachverhalten ist unserer Meinung nach die wahre Kunst. Was meint ihr? Wenn ihr euch die Regeln für die leichte Sprache genauer ansehen wollt, schaut mal in die Sammlung für das Netzwerk für Leichte Sprache: http://www.leichte-sprache.de/dokumente/upload/21dba_regeln_fuer_leichte_sprache.pdf

 

1 Comment

  1. Alina

    Super spannendes Thema, danke für den Beitrag!:)

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