Als Teaching Assistant in den USA arbeiten

Um Bildungswechsel ist es ruhig geworden, da wir gerade an unseren Abschlussarbeiten werkeln. Deshalb hört ihr ab jetzt an dieser Stelle immer wieder Neuigkeiten von Alina, die gerade in den USA als Teaching Assistant arbeitet. Dies sind Alinas erste Eindrücke von dem Programm: 

„Die USA sind für viele das Nummer eins Ziel – sei es zum Reisen, Auswandern, Arbeiten. Das Land der Extreme, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Irgendwie angesteckt von diesen Gedanken musste ich einfach den Versuch wagen und mich bewerben, als ich das Programm „Teaching German at US Schools“ auf der Webseite des Pädagogischen Austauschdienstes entdeckte. Acht Monate als Teaching Assistant in den USA, 850€ monatlich – das klang gar nicht so schlecht. Ich saß ewig an dem erforderlichen Motivationsschreiben und war erleichtert, als ich endlich alle Bewerbungsunterlagen zusammen hatte und abschicken konnte. Etwa einen Monat später kam die Email: „Wir laden Sie herzlich zum Auswahlgespräch ins Sekretariat der Kultusministerkonferenz nach Bonn ein.“ Meine Freude, nicht in der ersten Runde aussortiert worden zu sein, war enorm. Ich bereitete mich intensiv auf das Auswahlgespräch vor, dass ich dann auch entsprechend meisterte. Drei Wochen später dann die Nachricht: „Wir freuen uns, Sie in die USA an die Omaha Westside Middle School schicken zu können!“ Ab dann begann der fast halbjährige Vorbereitungsmarathon, während dem ich feststellen musste, dass die Mühlen der Bürokratie nicht nur in Deutschland extrem langsam mahlen … Zwischendurch wollte ich alles hinwerfen – zum Glück habe ich das nicht getan! Nun bin ich seit etwa vier Wochen in den USA, habe eine unglaublich herzliche Gastfamilie und eine gute Freundin in meiner absolut kompetenten Mentorin gefunden. Und ich durfte feststellen, dass Unterrichten in den USA sich extrem vom Unterrichten in Deutschland unterscheiden – zumindest meiner Erfahrung nach. In den fast vier Wochen hier haben sich bereits so viele meiner Erwartungen erfüllt und ich habe so viel dazugelernt, dass ich diese Zeit jetzt schon nicht mehr missen möchte.“

Inwiefern sich das Unterrichten in Deutschland und den USA unterscheiden, berichtet uns Alina beim nächsten Mal.

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